Welche Lappen zum Fensterputzen?
Old School mit Zeitungspapier und Fensterleder? Oder dann doch lieber ein Mikrofasertuch? Hier erfährst du, welche "Lappen" du für streifenfreie Fenster wirklich brauchst.
Fürs Fensterputzen gilt eine klare Grundregel: Wische die Scheibe erst gründlich bis in die Ecken nass, oft reicht hier schon lauwarmes Wasser. Wenn du magst, kannst du auch etwas Spülmittel oder Essig ins Wasser geben. Danach trocken putzen und gegebenenfalls nachpolieren.
Das Wichtigste in Kürze
- Zeitungspapier saugt gut auf und fusselt nicht, kann aber Druckerschwärze lösen
- Das Fensterleder eignet sich zum Abwischen und Nachpolieren in einem Schritt, muss aber langsam an der Luft trocknen
- Das Mikrofasertuch ist unser Favorit für den Hausgebrauch und bei 60 Grad waschbar
- Profis nutzen zwei gleichwertige Techniken: die klassische Leder-Technik oder die Abzieher-Technik
Zeitungspapier
Viele schwören auf Zeitungspapier für streifenfreie Fenster. Wische die Fenster vorher mit lauwarmem Wasser und einem Lappen oder Schwamm nass ab. Dann mit zerknülltem Zeitungspapier trocken putzen. Da Zeitungspapier zum größten Teil aus Altpapier besteht, hat es eine enorme Saugkraft und fusselt nicht.
Nachteile: Es kann sich Druckerschwärze lösen. Verwende außerdem niemals Zeitschriftenpapier, da es meist beschichtet ist und deshalb Wasser schlecht aufnimmt.
Fensterleder
Mit dem Fensterleder kannst du das Fenster sowohl abwischen als auch nachpolieren. Durchnässe das Fensterleder gut mit lauwarmem Wasser. Verwende es niemals im trockenen Zustand. Wringe es gut aus und poliere nach.
Nachteile: Ein Fensterleder kannst du nicht in der Waschmaschine reinigen. Auch das Trocknen will gekonnt sein, nicht in der Sonne oder auf der Heizung, sondern langsam an der Luft.
Unser Favorit: Mikrofasertuch
Säubere das Fenster mit einem nassen Mikrofasertuch und halte ein zweites zum Trockenpolieren bereit.
Vorteile: Durch seine Struktur nimmt das Mikrofasertuch sehr gut Schmutz und Feuchtigkeit auf. Außerdem kannst du es nach dem Fensterputzen bei 60 Grad waschen und wiederverwenden.
Neben dem richtigen Lappen kommt es auch auf Werkzeuge und Reinigungsmittel an, die komplette Grundausstattung zeigt der Ratgeber Diese Hilfsmittel brauchst du zum Fensterputzen. Speziell für Dachfenster gibt es noch mehr Tipps in Wie du deine Dachfenster blitzblank bekommst.
So putzen Profis Fenster
In der professionellen Gebäudereinigung haben sich zwei gleichwertige Techniken etabliert, welche zum Einsatz kommt, hängt von Ausbildung und persönlicher Präferenz der Reinigungskraft ab.
Die klassische Leder-Technik: Nach dem Einwaschen wird die Scheibe mit dem zusammengelegten Fensterleder in waagerechten Strichen abgeledert, zuerst die obere Kante, dann die Seitenkanten. Berührt das Leder dabei den Rahmen, muss es umgefaltet werden, da anhaftender Schmutz sonst die Scheibe wieder verschmiert. Anschließend wird mit dem Poliertuch nachpoliert.
Die Abzieher-Technik: Hier reinigen Profis mit einem Einwascher und einem Abzieher. Restliches Wasser in den Ecken nehmen sie mit einem Mikrofasertuch oder Fensterleder auf und polieren gegebenenfalls nochmal nach.
Beide Techniken führen bei richtiger Anwendung zu streifenfreien Ergebnissen, es ist also weniger eine Frage der "besseren" Methode als der persönlichen Übung.
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Lappen und Materialien im Überblick
- Zeitungspapier: Gute Saugkraft, fusselfrei, kann aber Druckerschwärze abgeben
- Fensterleder: Wischen und Polieren in einem Schritt, aufwendige Pflege
- Mikrofasertuch: Sehr saugfähig, waschbar bei 60 Grad, unser Favorit für den Alltag
- Profi-Werkzeug (Einwascher/Abzieher): Für größere Fensterflächen am effizientesten
Häufige Fragen zu Lappen Fensterputzen
Kann ich auf ExtraSauber eine Fensterreinigung buchen?
Welche Technik nutzen professionelle Gebäudereiniger beim Fensterputzen?
Warum ist Zeitschriftenpapier ungeeignet zum Fensterputzen?
Wie pflege ich mein Fensterleder richtig?
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Zuletzt aktualisiert am 05.08.2025.