
Putzen mit Cola – geht das wirklich?
Im Netz wird Cola gerne als Reinigungsmittel für den Sanitärbereich angepriesen. Viele Verbraucher schwören darauf. Doch ist das berechtigt? Wir verraten, ob der Putzmythos rund um die braune Brause stimmt.
Toilette von Kalk und Urinstein säubern, Rost entfernen, Wasserkocher entkalken – Cola soll so einiges können. Dank der enthaltenen Phosphor- und Kohlensäure, die je nach Getränk für einen sauren pH-Wert zwischen 2,5 und 4,2 sorgen.
Cola ist also ziemlich sauer und damit definitiv zum Entfernen von anorganischem und mineralischem Schmutz geeignet. Zum Vergleich: Speiseessig hat einen pH-Wert von 3, Essigessenz von 2.
Cola ist also tatsächlich eine Alternative – sollte man keinen Sanitär- oder Essigreiniger im Haus haben. Wir meinen trotzdem, dass man sich regelmäßiges Putzen mit Cola sparen und sie lieber trinken sollte. Um die Toilette zu reinigen, ist nämlich mindestens ein halber Liter Cola nötig.
Und übrigens: Auch jedes andere säurehaltige Getränk hat denselben Effekt – zum Beispiel trockener Weißwein, Sekt und Apfelsaft. Auch die machen sich definitiv besser im Glas als in der Schüssel.
Das könnte dich auch interessieren:

Welches Putzmittel für Fenster?
Braucht es zum Fensterputzen einen speziellen Glasreiniger aus der Drogerie? Im Gegenteil: Mit Glasreiniger und Küchenrolle bewaffnet, bekommt man gerade schmutzige Fenster nur schwer sauber. Außerdem schaden die Inhaltsstoffe der Umwelt. Übliche Haushaltsmittel eignen sich besser.

Warum Sie nur diese drei Putzmittel brauchen
Putzmittel sind teuer. Und oft besitzen Sie davon zu Hause mehr als nötig. Denn Fakt ist: Sie brauchen nur drei Reinigungsmittel, um Ihren Haushalt perfekt sauber zu halten. Wir verraten Ihnen, welche das sind, hinter welchen Produktnamen sie sich verstecken und wie Sie sich die Reiniger sogar selbst herstellen können.